Das Bleichen der Zähne in der Zahnarztpraxis wird „In-office-Bleaching“ genannt. Diese Methode des Zähne bleichen hat sich vor allem bewährt, wenn nur einzelne Zähne gebleicht werden sollen. In-Office-Bleaching ist außerdem zu empfehlen, wenn das Bleichen der Zähne sehr schnell durchgeführt werden soll. Im Normalfall sind drei bis fünf Sitzungen erforderlich. Auch Patienten due unter Kiefergelenkbeschwerden oder stark empfindlichen Zähnen leiden, sind besser beraten das Bleichen der Zähne in der Zahnarztpraxis vornehmen zu lassen.
Denn beim Bleichen in der Zahnarztpraxis werden stärkere Chemikalien als beim Home-Bleaching verwendet, in der Regel 35-prozentiges Carbamidperoxid-Gel. Viel Hitze oder Licht, wie dies früher der Fall war, entsteht hingegen kaum noch. Viele Patienten bevorzugen trotz höherer Kosten das In-Office-Bleaching, da die Behandlung in der Praxis eine optimale zahnärztliche Versorgung garantiert und auch der sichtbare Erfolg schneller erreicht wird. Die Kombination mit Licht und Wärme, und aufgrund der höheren Konzentration des Bleichmittels wird das „In-Office-Bleaching“ auch Power-Bleaching genannt. Das Zahnfleisch muss während der Behandlung durch ein Spanngummi geschützt werden.
Im Vorfeld der Behandlung werden die Zähne zunächst professionell gereinigt und poliert. Das Polieren ist besonders wichtig, damit das Bleichmittel gleichmäßig an den Zahn gelangt. Häufig werden die zu bleichenden Zähne geröntgt, um mögliche innere Schäden zu erkennen. Anschließend wird die derzeitige Zahnfarbe bestimmt. Durch ein Foto der zu bleichenden Zähne kann der Zahnarzt eine Diagnose über die Ursachen der Zahnverfärbung feststellen.
Eine Behandlung dauert in der Regle zwischen 30 Minuten und einer Stunde. Bei leichter Zahnverfärbung muss man mit drei bis fünf, bei intensiveren Verfärbungen mit fünf bis sieben Behandlungen rechnen. Eine Behandlung bewirkt in der Regel eine Aufhellung um eine Farbstufe.
Die Kosten für das In-office-Bleaching betragen etwa 100 Euro pro Sitzung.